Asylverfahren

Wie beantrage ich Asyl?

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Im Asylverfahren wird entschieden, ob eine Person in Deutschland Asyl bekommt oder nicht. Wie das Asylverfahren abläuft, ist im Asylgesetz geregelt. Das Asylverfahren besteht aus verschiedenen Schritten: Asylantrag, Dublin-Prüfung, Anhörung, Entscheidung. Offiziell beginnt das Asylverfahren also erst mit dem Asylantrag. Bevor Sie Ihren Asylantrag stellen können, müssen Sie sich aber erst registrieren und um Asyl bitten. Diesen Schritt nennt man Asylgesuch. Einen Überblick über das Asylverfahren finden Sie auf der Webseite des BAMF.

Achtung! Wegen der Corona-Pandemie können Asylanträge ab sofort nur noch schriftlich gestellt werden. Sobald Sie in einer Erstaufnahmeeinrichtung registriert sind, bekommen Sie einen Ankunftsnachweis und ein Asylantrags-Formular. Dieses Formular müssen Sie ausfüllen und unterschreiben. Es wird dann zusammen mit einer Kopie Ihres Ankunftsnachweises an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geschickt. Das BAMF schickt Ihnen dann eine Aufenthaltsgestattung zu. Ihre Anhörung wird erst stattfinden, wenn sich die Situation entspannt hat. Mehr dazu erfahren Sie auf bamf.de.

Achtung! Ab sofort verschickt das BAMF auch wieder negative Bescheide. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Post und wenden Sie sich an Ihren Anwalt oder die Hotline von Pro Asyl, wenn Sie eine Ablehnung bekommen.

Wie läuft das Asylverfahren ab?

Asylgesuch und Registrierung

Asylantrag

Dublin-Prüfung

Anhörung

Welche Fragen werden bei der Anhörung gestellt?

Die Entscheidung - der Asyl-Bescheid

Wichtig

Wenn Sie während des Asylverfahrens umziehen oder in eine andere Unterkunft verlegt werden, müssen Sie Ihre neue Adresse unbedingt der Ausländerbehörde und dem BAMF mitteilen. Wenn Sie das vergessen, bekommen Sie wichtige Post nicht und verpassen vielleicht einen wichtigen Termin.

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt. Dennoch beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.